Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen
EC/CAS
231-111-4/7440-02-0
Name der Chemikalie
Nickel
Konzentration
<9%
EC/CAS
231-158-0/7440-48-4
Name der Chemikalie
Cobalt, Metall (2020/217)
Konzentration
67%
EC/CAS
231-141-8/7440-31-5
Name der Chemikalie
Tin
Konzentration
<0,3%
EC/CAS
7440-57-5
Name der Chemikalie
Gold (nano) [INCI] (11), Colloidal Gold (nano) [INCI] (11) Gold Thioethylamino Hyaluronic Acid (nano) [INCI] (11) Acetyl heptapeptide-9 Colloidal gold (nano) [INCI] (11)
Konzentration
<5%
Allgemeine Information
Überarbeitet am
2021-08-24
Produktidentifikator
VACOMAX 145, -170
1.2 Chemische Bezeichnung:
Cobalt-Seltenerd-Dauermagnet-Legierung
· Verwendung des Stoffes / des Gemisches
Für industrielle und gewerbliche Anwendungen 1. Dauermagnete (unbeschichtet und beschichtet sowie unmagnetisch oder aufmagnetisiert) zur Verwendung z.B in Systemen, Motoren, Generatoren, Sensoren, E-Mobility. Lieferbare Beschichtungen: siehe Abschnitt 3 2. Dauermagnetblöcke zur Herstellung von Dauermagneten (durch mechanische Bearbeitung)
1.2.2. Verwendungen, von denen abgeraten wird
mechanische Bearbeitung von beschichteten Dauermagneten und verklebten Magnetsystemen
NOTRUFNUMMERN:
06181-38-2250 erreichbar Mo-Fr. 8 00-17 00
Symbole im Sicherheitsdatenblatt
Unternehmensinformationen
Unternehmen
Vacuumschmelze GmbH & Co. KG
E-Mail-Addresse
datasheed@vacuumschmelze.com
GHS-Informationen
Signalwort
Gefahr
Hazard Codes
Gefahrenhinweise (CLP)
H250, H251, H260, H315, H317, H319, H334, H341, H350, H360F, H413
Gefahrenhinweise
Code
Hinweis
H250
Catches fire spontaneously if exposed to air
Abschnitt 2
CLP-KLASSIFIZIERUNG
d ~ GHS08 Gesundheitsgefahr Resp. Sens. 1 H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. Muta. 2 H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. Carc. 1B H350 Kann Krebs erzeugen. Repr. 1B H360F Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. d ~ GHS07 Skin Sens. 1 H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Aquatic Chronic 4 H413 Kann für Wasserorganismen schädlich sein, mit langfristiger Wirkung.
2.2. Kennzeichnungselemente
Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 Das Produkt ist gemäß CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet.
Gefahrenpiktogramme
d ~ GHS08
Signalwort
Gefahr
Gefahrbestimmende Komponenten zur Etikettierung
Cobalt Nickel (als Beschichtung)
Gefahrenhinweise
H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. H350 Kann Krebs erzeugen. H360F Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. H413 Kann für Wasserorganismen schädlich sein, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P103 Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese. P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden. P280 Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz/ Gehörschutz tragen. P284 [Bei unzureichender Belüftung] Atemschutz tragen. P342+P311 Bei Symptomen der Atemwege: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P501 Entsorgung des Inhalts / des Behälters gemäß den örtlichen / regionalen / nationalen/ internationalen Vorschriften.
Weitere Informationen
Nur für gewerbliche und industrielle Anwender Wässriger Metallabrieb/ wässrige Schleifschlämme entwickeln Wasserstoff EUH 018: Kann bei Verwendung explosionsfähige / entzündbare Dampf /Luft-Gemische bilden Bei Austrocknung: Es liegen ggf. pyrophore und/oder selbsterhitzungsfähige Materialien vor. H 260: In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase, die sich spontan entzünden können H 250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst H 251: Selbsterhitzungsfähig, kann in Brand geraten Zusätzliche Hinweise zu den Bearbeitungsrückständen / Abfällen (Schleifschlämme und gebrauchte Kühlschmiermittel): In Abschnitt 13 Europäisches Abfallverzeichnis zusätzlich zu den dort aufgeführten Sätzen gilt für diese noch HP3 und HP4 In Abschnitt 15: Selbsteinstufung der Bearbeitungsrückstände in Wassergefährdungsklasse 3 (stark wassergefährdend) Nur Kühlschmiermittel verwenden, die gegen das in Lösung gehen von Cobalt inhibiert sind, da beim Kontakt mit dem Magneten das metallische Cobalt in Ionenform herausgelöst und im Kühlschmierstoff angereichert wird. Dieser Effekt kann eine erhöhte Exposition des Bearbeiters durch Cobaltsalze bewirken, die durch Hautkontakt Allergien auslösen können oder durch das Einatmen des Kühlschmierstoffaerosols in den Körper aufgenommen werden. Bei Austrocknung: P210: Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen. P222: Keinen Kontakt mit Luft zulassen. P280: Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. P332+P313 Bei Hautreizung Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen P337+P313 Bei anhaltender Augenreizung Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen 3. Staubbildende mechanische Bearbeitung (z.B. Trockenstrahlverfahren): a) Von solchen Verfahren ist abzuraten. Eine trockene mechanische Bearbeitung von Seltenerd- Dauermagnetlegierungen ist nur unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen zulässig, da hierbei selbsterhitzungsfähige bzw. pyrophore und zur Explosion neigende Stäube entstehen. Entstehende cobalthaltige Stäube sind krebserzeugend und können Allergien auslösen. Alveolengängiges Cobaltmetallfeinpulver (Korngröße ≤10µm) ist außerdem „Akut toxisch beim Einatmen Kategorie 1". H 250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst H 251: Selbsterhitzungsfähig, kann in Brand geraten EUH 018: Kann bei Verwendung explosionsfähige / entzündbare Dampf /Luft-Gemische bilden H 315: Verursacht Hautreizungen H 319: Verursacht schwere Augenreizung Zusätzliche Hinweise zu den Bearbeitungsrückständen / Abfällen (Schleifschlämme): Selbsteinstufung in Wassergefährdungsklasse 3 (stark wassergefährdend) Europäisches Abfallverzeichnis: zusätzlich HP3 und HP4 Zusätzliche Sicherheitshinweise: P210: Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen. P222: Keinen Kontakt mit Luft zulassen. P280: Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. P332+P313 Bei Hautreizung Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen P337+P313 Bei anhaltender Augenreizung Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen
2.3 Sonstige Gefahren
Das in seiner natürlichen Isotopenzusammensetzung eingesetzte Samarium weist eine natürliche Radioaktivität auf, die hauptsächlich auf das Isotop Samarium 147 als Alpha Strahler zurückzuführen ist. Für die Verwendung als Dauermagnet resultieren daraus keine Gefährdungen. Mögliche Gefährdungen durch einatembaren samariumhaltigen Staub bei der Bearbeitung von Samarium-Cobalt- Dauermagnetlegierungen sind bei Einhaltung der Cobalt- Grenzwerte nicht gegeben. Zu den gültigen Cobalt- Grenzwerten siehe Kapitel 8 dieses Sicherheitsdatenblattes. Dort wird auch ein vom Hersteller abgeleiteter Samariumgrenzwert genannt. Zusätzlichen Gefahren, die sich aus den Verwendungen ergeben: 1. Verwendung im gelieferten Zustand, bei Montage z.B. in technischen Systemen a) Aufmagnetisierte Teile erzeugen magnetische Felder und können anziehende Kräfte auf andere magnetisierbare Teile/Substanzen ausüben. Elektronische Geräte und Messinstrumente können durch hohe Feldstärken ihre Kalibrierung verändern oder beschädigt werden. Insbesondere sind aufmagnetisierte Teile in sicherer Entfernung von Computern, Bildschirmen und magnetischen Datenträgern, sowie von aktiven und passiven Implantaten (z.B. Herzschrittmachern oder künstlichen Gelenken) zu halten. Beim Umgang mit Magneten bzw. Magnetsystemen sollten Träger von Implantaten besonders vorsichtig sein. Sicherheitsabstände sind einzuhalten, ansonsten kann es zu Funktionsstörungen des Implantates kommen. Es besteht Verletzungsgefahr bei der Handhabung aufmagnetisierter Teile. Dabei kann es bei unsachgemäßer Handhabung zu starken Quetschungen kommen. Magnete dürfen nicht in explosionsgefährdeter Umgebung verwendet werden, weil beim Zusammenprall Funken entstehen können. b) Aufmagnetisiert gelieferte Teile unterliegen in Abhängigkeit des außerhalb wirkenden Magnetfeldes der Verpackung den IATA – Transportrichtlinien, siehe hierzu Punkt 14 SIDA. c) Bei Hautkontakt mit den Magnetoberflächen kann es durch den Cobaltanteil oder im Fall von vernickelten Magneten zu allergischen Reaktionen kommen. d) Entstehender staubförmiger Abrieb bei Montagearbeiten z.B. in Zuführungen kann beim Einatmen durch den Cobaltanteil krebserzeugend sein und/oder Allergien erzeugen, die arbeitsplatzbezogen zu bewerten sind. Alveolengängiges Cobaltmetallfeinpulver (Korngröße ≤10µm) ist außerdem „Akut toxisch beim Einatmen Kategorie 1". 2. Wässrige mechanische Bearbeitung z.B. unter Verwendung von Kühlschmiermitteln: a) Der hierbei entstehende Abrieb reagiert durch den Seltenerdanteil mit wässrigen Bearbeitungsmitteln unter Bildung von Wasserstoff. ACHTUNG: Bildung von gefahrendrohenden explosiblen (EX)-Atmosphären möglich! Ein Teil des entstehenden Wasserstoffs wird im Material gespeichert. Die entstehenden Bearbeitungsschlämme sind unter Schutzflüssigkeit zu halten, da austrocknende Schlämme selbsterhitzungsfähig bzw. pyrophor reagieren können. Bei Temperaturanstieg wird der gespeicherte Wasserstoff frei und es können sich Ex- Atmosphären bilden bzw. der Wasserstoff brennt inklusive der Organik mit Flammen- /Russbildung ab (im Gegensatz zu reinen Metallbränden). b) Bei wässrigen mechanischen Bearbeitungen unter Verwendung von Kühlschmiermitteln werden Metallabrieb und Metallionen wie z.B. Cobalt eingetragen. Dies kann bei längerem und wiederholtem Hautkontakt zu Sensibilisierung und zu allergischen Reaktionen der Haut führen. Außerdem können cobalthaltige Aerosole entstehen, die arbeitsplatzbezogen bewertet werden müssen. Dies kann zum Teil durch Verwendung von cobaltinhibierten Kühlschmiermitteln unterbunden werden.
PBT
Nicht anwendbar
vPvB
Nicht anwendbar