TS SG III verkupfert

Technolit GmbH

Überarbeitet am : 2017-02-24

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Gesundheitsrisikobewertung 1
Sicherheitsrisikobewertung 1
Umweltrisikobewertung 1

Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen

EC/CAS

7439-96-5

Name der Chemikalie

Manganese

Konzentration

N/A

Aufgeführt in

EC/CAS

7440-21-3

Name der Chemikalie

Silicon

Konzentration

N/A

Aufgeführt in

EC/CAS

7440-47-3

Name der Chemikalie

Chromium; chromic acid and its salts

Konzentration

N/A

EC/CAS

231-157-5

Name der Chemikalie

Chromium; chromic acid and its salts

Konzentration

N/A

Allgemeine Information

Überarbeitet am

2017-02-24

Produktidentifikator

TS SG III verkupfert

· Verwendung des Stoffes / des Gemisches

MSG-Schutzgas-Schweißdraht

1.2.2. Verwendungen, von denen abgeraten wird

Zur Zeit liegen keine Informationen hierzu vor

Symbole im Sicherheitsdatenblatt

M004

Unternehmensinformationen

Unternehmen

Technolit GmbH

E-Mail-Addresse

info@technolit.de

GHS-Informationen

Signalwort

Warnung!

Abschnitt 2

ABSCHNITT 2. MÖGLICHE GEFAHREN

OSHA Bemerkung! Dieser Abschnitt behandelt die gefährlichen Substanzen/Inhaltsstoffe aus denen das Produkt hergestellt wurde. Rauch und Gase, die während des normalen Schweißvorganges entstehen, werden auch im Abschnitt 8 behandelt. Das in diesem Abschnitt genannte Adjektiv „gefährlich“ sollte als ein von der OSHA Hazard Communication Standard* geforderter und definierter Begriff angesehen werden. (C29 CFR Part 1910.1200 /*OSHA – Occupational Safety and Health Administration - / US-Bundesbehörde für Arbeitssicherheit). Allgemeiner Warnhinweis: Rauch und Gase können die Gesundheit gefährden. Sie werden in der Regel durch Einatmen aufgenommen. Andere mögliche Aufnahmewege sind Hautkontakt und Verschlucken. Der Lichtbogen kann Augenverletzungen und Hautverbrennungen verursachen. Der erzeugte Lärm kann das Gehör schädigen. Fälle von Hautkrebs wurden gemeldet. Dieses Produkt erzeugt bei der Verbrennung zum Schweißen oder Schneiden Rauch oder Gase, die gefährlich sein können. Stromschläge können tödlich sein. Grenzwert TLV (Treshold limit value) für Die ACGIH empfiehlt einen allgemeinen Grenzwert für nicht anderweitig eingestuften Schweißrauch von 5 Schweißrauch: mg/m³. CAS-Nr. EINECS-Nr. Gefährliche IARC NTP OSHA 65 Karzinogenität Inhaltsstoffe ACGIH TLV mg/m³ PEL mg/m³ 7440-50-8 231-159-6 Kupfer (Cu) k.D.v. 7439-89-6 231-096-4 Eisen (Fe) 10 (als Fe2O3) 5 Nein. 7439-96-5 231-105-1 Mangan (Mn) 1 5 Nein. 7439-98-7 231-107-2 Molybdän (Mo) 10 15 Nein. 7440-21-3 231-130-8 Silicium (Si) 3 (als SiO2) 5 (als SiO2) Nein. 690-64-2 273-761-5 Siliciumdioxid Rauch 3 K k.D.v. x k.D.v (Amorphous Silica Fume/ Silica-Staub) 7440-47-3 231-157-5 Chrom 0,05 Ja. (als Chrom VI) 7440-62-2 231-171-1 Vanadium 0,05 (als V2O5) 0,01 (als V2O5) k.D.v.

Bemerkungen

EINECS European Inventory of Existing Chemical Subsntances Number (European Union Directive 67/548/EEC, Annex 1) Altstoffverzeichnis der EU IARC International Agency for Research on Cancer (1-Human-Carcinogen, 2A-Probably Carcionogenic to Humans, 2B-Possibly Carcinogenic to Humans, 3-Unclassifiable as to Carcinogenicity in Humans, 4-Probably Not Carcinogenic to Humans) Internationale Agentur für Krebsforschung (Gruppe 1 – Substanz ist krebserregend für den Menschen, Gruppe 2A – Substanz ist wahrschein- lich krebserzeugend für den Menschen, Gruppe 2B – Substanz ist möglicherweise krebserzeugend für den Menschen, Gruppe 3 – Substanz ist nicht klassifiziert hinsichtlicher einer krebserzeugenden Wirkung für den Menschen, Gruppe 4 – Substanz ist wahrscheinlich nicht krebserzeugend für den Menschen.) NTP US National Toxicology Program (K-Known Carcinogen, S-Suspected Carcinogen) (K-bekannt als krebserregend / S-Verdacht auf krebserregend) OSHA Occupational Safety and Health Administration - / US-Bundesbehörde für Arbeitssicherheit). Bekannt als krebserregend. 65 List California Proposition 65 (x =- on proposition 65 list) Liste von krebserregend Substanzen und Stoffen, die zu Missbildungen führen (x = in der Liste aufgeführt) Warnung! Das Einatmen von Rauch und Gasen verhindern; diese können gefährlich für die Gesundheit sein. Immer eine geeignete, ausreichende Lüftung ggf. Absaugung verwenden. Immer eine geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen. (Siehe auch Abschnitt 8). Aufnahme/Exposition: Vorrangige Aufnahme/Exposition erfolgt über das Atemsystem, Augen und/oder Haut. Lichtbogen: Der Lichtbogen kann die Augen verletzen und Hautverbrennungen verursachen. Stromschlag: Lichtbogenschweißen und damit verbundene Prozesse können tödlich sein (Stromschlag!) (Siehe auch Abschnitt 8) Rauch und Gase: Rauch und Gase können gesundheitsschädlich sein. Die Einstufung von Schweißrauch und Gasen ist nicht einfach. Die Zusammensetzung und die Menge oder beides sind abhängig von: • dem Prozess, dem Verfahren und dem Verbrauchsmaterial • der Zusammensetzung des Schweißzusatzstoffes • dem bearbeiteten Werkstoff • dem Überzug auf dem bearbeiteten Werkstoff (wie Lack, Metall- und galvanische Überzüge) • der Anzahl der Schweißvorgänge und der Größe des Arbeitsbereichs • der Güte und des Umfangs der Belüftung • Exposition (Rauch) des Schweißers • dem Vorhandensein von luftverschmutzenden Stoffen (wie CKW-Dämpfe infolge von Reinigung oder Lackierung) • der Schweißdauer. Die meisten Inhaltsstoffe von Rauch kommen als komplexe Oxide oder Verbindungen vor und nicht als reines Metall. Wenn der Schweißzusatzstoff (Draht/Elektrode) verbraucht wird, sind die entstehenden Zersetzungsprodukte im Rauch und Gas unterschiedlich von denen in Abschnitt 3 aufgeführten Inhaltsstoffen. Zu den Zersetzungsprodukten aus dem normalen Einsatz/Gebrauch gehören auch die, die infolge von Verdampfung, Reaktion oder Oxidation, der Bestandteile des Schweißzusatz- stoffes, des zu bearbeitenden Werkstückes inkl. dessen Beschichtung entstehen. (Siehe auch Tabelle in diesem Abschnitt) Rauch aus dem Gebrauch des Produktes kann komplexe Oxide oder Verbindungen der nachstehenden Elemente und Moleküle enthalten: Siliciumdioxid, Kupfer und Mangan. Weitere wahrscheinliche Rauchbestandteile sind komplexe Oxide von Eisen und Molybdän. Gasartige Reaktionsprodukte sind unter anderem Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Ozon und Stickstoffoxide können sich am Lichtbogen bilden. Andere Bedingungen, die auch die Zusammensetzung des Rauches und der Gase, welchen der Schweißer ausgesetzt ist, beeinflussen, sind: Beschichtungen des zu bearbeitenden Materials (z.B. Lacke, metallische Überzüge, Verzinkungen …), Anzahl der Schweißer, Größe des Arbeitsbereiches, Qualität und Umfang der Lüftung/Absaugung, der Kopfhaltung des Schweißers gegenüber der Rauchfahne, sowie zusätzliches Vorhandensein von Luftver- schmutzungen (z.B. Dampf von Chlorkohlenwasserstoffen aus Säuberungs- und Entfettungsvorarbeiten ...) Die einzige Möglichkeit die wahre Identität der Zersetzungs- produkte festzulegen, sind Probennahme und -analyse. Die Zusammensetzung und Menge des Rauches und der Gase, denen ein Schweißer übermäßig ausgesetzt sein kann, kann anhand einer Probe aus dem Inneren des Schutzhelms oder aus dem Atembereich des Schweißers bestimmt werden. Siehe ANSI/AWSF 1.1 „Method for Sampling Airborne Particles Generated by Welding and Allied Processes“ (Verfahren zur Probenentnahme von beim Schweißen und verwandten Verfahren erzeugten Luftpartikeln), erhältlich bei der American Welding Society, P.O. Box 351040, Miami, FL 33135. Oder von AWS, F1 3 „Evaluating Contaminants in the Welding Environment-A Sampling Strategy Guide“, welcher zusätzliche Hinweise zur Probenentnahme gibt.)

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