Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen
Allgemeine Information
Überarbeitet am
2015-05-22
Produktidentifikator
MAS MPA Mycophenolic Acid
1.3 Synonyme:
100278, MPA Level 1
1.2 Chemische Bezeichnung:
Gemisch
· Verwendung des Stoffes / des Gemisches
In vitro-Diagnostik-Kit oder Gemischs und
Symbole im Sicherheitsdatenblatt
Unternehmensinformationen
Unternehmen
Microgenics Corporation
E-Mail-Addresse
techservice.mgc@thermofisher.com
GHS-Informationen
Signalwort
Gefahr
Hazard Codes
Gefahrenhinweise (CLP)
H317, H334
Gefahrenhinweise
Code
Hinweis
H317
May cause an allergic skin reaction
Abschnitt 2
2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
oder Gemischs Verordnung (EG) Sensibilisierung der Atemwege - Kategorie 1. Sensibilisierung der Haut - Nr. 1272/2008 (GHS) Kategorie 1. Das Gemisch wurde bisher nicht vollständig untersucht. Richtlinie 67/548/EWG Xn – R42 (Sensib. der Atemwege)/R43 (Sensib. der Haut). Das Gemisch wurde oder 1999/45/EG bisher nicht vollständig untersucht.
2.2. Kennzeichnungselemente
Fortsetzung)
Gefahrenpiktogramme
CLP/GHS)
Signalwort
Danger (Gefahr) Danger (Gefahr) Gefahrenüberblick (USA) Kann eine allergische Reaktion der Atemwege verursachen. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Das Gemisch enthält Humanmaterial. Das Gemisch sollte als potenzielle Biogefährdung behandelt werden. Das Gemisch wurde bisher nicht vollständig untersucht. Hinweis Dieses Gemisch ist gemäß Richtlinie 1999/45/EG, Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (EU-CLP-Verordnung) und der entsprechenden US-amerikanischen Verordnungen als gefährlich eingestuft. Die pharmakologischen, toxikologischen und ökologischen Eigenschaften dieses Gemischs wurden nicht vollständig bestimmt. Der volle Wortlaut der EU- und GHS-Einstufungen ist in Abschnitt 16 zu finden. Die CLP-/GHS-Einstufungen basieren auf der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. EU-Symbol/Gefahrenbezeichnung, R-Sätze und Sicherheitsratschlag beruhen auf der Richtlinie 1999/45/EG.
Gefahrenhinweise
H317 – Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H334 – Kann bei Einatmen (CLP/GHS) Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. Xn – Gesundheitsschädlich Risikosätze (R-Sätze) R42/43 – Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich.
Sicherheitshinweise
P261 – Einatmen von Nebel oder Aerosol vermeiden. P272 – Kontaminierte (CLP/GHS) Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen. P280 – Schutzhandschuhe/ Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P285 – Bei unzureichender Belüftung Atemschutz tragen. P302 + P352 – Bei Kontakt mit der Haut: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P341 – Bei Einatmen: Bei Atembeschwerden an die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, die das Atmen erleichtert. P333 + P313 – Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P342 + P311 – Bei Symptomen der Atemwege: Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen. P363 – Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen. P501 – Inhalt/Behälter gemäß lokalen/regionalen/nationalen/internationalen Vorschriften der Entsorgung zuführen. EU-Symbol/ S2 – Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. S23 – Aerosol nicht einatmen. S24 – Berührung mit der Haut vermeiden. S37 – Geeignete Schutzhandschuhe tragen. S63 – Bei Unfall durch Einatmen: Verunfallten an die frische Luft bringen und ruhigstellen.
2.3 Sonstige Gefahren
Für das Gemisch sind keine spezifischen Daten vorhanden. Das Gemisch enthält Rinderserumalbumin, das mit berufsbedingter Sensibilisierung assoziiert wurde. Das Material wurde gemäß USDA und/oder CPMP/BWP/1230/98 (Leitlinien für die Minimierung des Risikos der Übertragung von Erregern der spongiformen Enzephalopathie tierischen Ursprungs durch Arzneimittel) hergestellt. Hierbei handelt es sich gemäß CPMP/BWP/1230/98 um Material der Kategorie IV: Es enthält keine spezifizierten Risikomaterialien wie in der Kommissionsentscheidung 97/534/EG (oder späteren Ergänzungen) definiert und ist nicht aus solchen Materialien gewonnen. Das Gemisch enthält ein Protein und kann daher allergische Reaktionen der Haut oder Atemwege (z. B. Anaphylaxie) verursachen. Am Arbeitsplatz ist die Wahrscheinlichkeit systemischer Wirkungen nach unbeabsichtigtem Verschlucken gering, da Proteine im Verdauungstrakt schnell abgebaut werden. (Fortsetzung) Dieses Gemisch enthält Humanmaterial (Humanplasma) und sollte als potenzielle (Fortsetzung) Biogefährdung behandelt werden. Sämtliches solches Humanmaterial wurde ausschließlich von Spendern gewonnen, die einzeln mit von der FDA zugelassenen Methoden auf Antikörper gegen HIV sowie Hepatitis B und C untersucht und bei denen keine Antikörper festgestellt wurden. Dennoch kann das Vorhandensein dieser oder anderer infektiöser Erreger nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sollten beim Umgang mit diesem Produkt die Standardsicherheitsmaßnahmen zur Biosicherheit eingehalten werden.