Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen
Allgemeine Information
Überarbeitet am
2015-11-06
Produktidentifikator
Aceton
Stoffname
Aceton
CAS-Nr.
67-64-1
REACH-Registrierungsnummer
01-2119471330-49
· Verwendung des Stoffes / des Gemisches
Rohstoff in der chemischen Industrie, Herstellung, Ver-
1.2.2. Verwendungen, von denen abgeraten wird
Keine, von jeglicher zweckentfremdeter Verwendung wird abgeraten
Symbole im Sicherheitsdatenblatt
Unternehmensinformationen
Unternehmen
M EFFERT AG
E-Mail-Addresse
SDB@meffert.com
GHS-Informationen
Signalwort
Gefahr
Hazard Codes
Gefahrenhinweise (CLP)
H225, H319, H336
Gefahrenhinweise
Code
Hinweis
H225
Highly Flammable liquid and vapour
Abschnitt 2
2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
desStoffsoderdesG em ischs
EU-Klassifizierung
1272/2008 (CLP)
Gefahrenkategorien
Zielorgane
Gefahrenhinweise
Entzündbare Flüssigkeiten Kategorie 2 H225 Augenreizung Kategorie 2 Auge H319 Spezifische Zielorgan-Toxizität (STOT) Kategorie 3 ZNS H336 einmalige Exposition. Den Wortlaut der H-Sätze siehe unten. 2.1.2.Einstufung nach 67/548/EW G : W ortlaut H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. H319 Verursacht schwere Augenreizungen. H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. 2.2.3 P-Sätze(Sicherheitsratschläge):
R-Sätze
W ortlautderR-Sätze Entzündlich 11 Leichtentzündlich Reizend (Xi) 36 Reizt die Augen. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder 66 rissiger Haut führen 67 Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. 2.2 K ennzeichnung nach G H S: 2.2.1 G H S –Sym bole
Signalwort
Gefahr GHS02 GHS07 2.2.2 H -Sätze(G efahrenhinweise):
Sicherheitshinweise
W ortlaut P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze / Funken / offener Flamme / heißen Oberflächen fernhalten. Nicht rauchen. P305 + P351 Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene + P338 Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P501
Enthält
Behältnis einer zugelassenen Schadstoffsammelstelle zuführen
2.3 Sonstige Gefahren
Die Dämpfe wirken mäßig reizend auf die Schleimhäute. In höheren Dosen narkotische Wirkung. Gefahr der metabolischen Acidose. Weitere Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit. 3.Inform ation überdieZusam m ensetzung desProduktes 3.1 Angaben zum Stoff: CAS# Chem ischerNam e REACH -Regstrierungsnr. G ehalt(% ) Index# EINECS# 67-64-1 Aceton 01-2119471330-49 < = 100 606-001-00-8 200-662-2 Formel: C3H6O = H3C-CO-CH3 Reinheit: technisch Chemischer Name: Aceton Synonyme: Dimethylketon, 2-Propanon, Methyl-keton Stabilisatoren: - Gefährliche Verunreinigungen: - 4.Erste-H ilfe-M aßnahm en 4.1 Beschreibungen derErste-H ilfe-M aßnahm en H inweisefürden Arzt: Azidose bekämpfen. Alkalireserve kontrollieren. Atmung kontrollieren. Bei unregelmäßiger Atmung oder Atemstillstand sofort Atemspende oder Gerätebeatmung, ggf. Sauerstoffzufuhr. Cave: Latenzzeit von mehreren Stunden. Die Ausbildung einer Pneumonie oder eines Lungenödems ist in schweren Fällen nicht auszuschließen. Allgem eineH inweise: Mit dem Produkt verunreinigte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen. Betroffenen an die frische Luft bringen, beengende Kleidung lockern und ruhig lagern. Verletzte nicht auskühlen lassen. Bei Gefahr von Bewusstlosigkeit Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage. Sofort Arzthinzuziehen. Nach Augenkontakt: Auge unter Schutz des unverletzten Auges 10 Minuten unter fließendem Wasser bei gespreizten Lidern mit viel Wasser spülen. Bei anhaltenden Beschwerden Arztkonsultieren. Nach H autkontakt:Betroffene Hautpartien sofort gründlich unter fließendem Wasser mit Seife reinigen. Nach längerem Hautkontakt Hautentfettung möglich, Hautschutzcreme nach längerem Hautkontakt verwenden. Nach Einatm en: Frische Luft, gegebenenfalls Atemspende, Wärme. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt konsultieren. Nach Verschlucken:Mund mit viel Wasser ausspülen und viel Wasser trinken. K ein Erbrechen herbeiführen – SofortArzthinzuziehen! 5.M aßnahm en zurBrandbekäm pfung 5.1 G eeigneteLöschm ittel: Alkoholbeständiger Schaum, Löschpulver, Sand, Kohlendoxid (CO2) 5.2 UngeeigneteLöschm ittel: Wasser im Vollstrahl 5.2 BesondereG efährdung durch den Stoff,seineVerbrennungsprodukteoderentstehendeG ase: Das Produkt ist nicht explosionsgefährlich, kann aber explosive Dampf-Luftgemische bilden. 5.3 H inweisfürdieBrandbekäm pfung: Besondere Schutzausrüstung: Umluftunabhängiges Atemschutzgerät. 5.4 W eitereAngaben: Brandklasse B, gefährdete Behälter mit Wasser kühlen. Brandrückstände und kontaminiertes Löschwasser müssen entsprechend den behördlichen Vorschriften entsorgt werden. 6.M aßnahm en beiunbeabsichtigterFreisetzung 6.1 PersonenbezogeneVorsichtsm aßnahm en: Für ausreichende Belüftung sorgen. Haut- und Augenkontakt vermeiden. Schutzausrüstung tragen, ungeschützte Personen fernhalten. Zündquellen fernhalten. Nicht Rauchen. 6.2 Um weltschutzm aßnahm en: Lecks schließen, möglichst ohne persönliche Risiken einzugehen. Im umliegenden Bereich alle möglichen Zündquellen entfernen. Geeignete Auffangmöglichkeiten nutzen, um eine Kontaminierung der Umwelt zu verhindern. Ausbreiten oder Auslaufen in Abflüsse, Gräben oder Flüsse verhindern, dazu Sand, Erde oder andere geeignete Barrieren verwenden. Versuchen, das Gas zu verteilen oder den Gasstrom an einen sicheren Ort zu leiten, zum Beispiel durch Verwendung von Sprühnebel. 6.3 Verfahren zurReinigung/Aufnahm e: Bei kleineren ausgeflossenen Flüssigkeitsmengen (< 1 Fass) Produkt zur Wiederaufarbeitung oder sicheren Entsorgung in einen gekennzeichneten, verschließbaren Behälter einbringen. Rückstände verdunsten lassen oder mit einem geeigneten saugfähigen Material aufnehmen und sicher entsorgen. Verunreinigtes Erdreich entfernen und sicher entsorgen. Bei großen ausgetretenen Flüssigkeitsmengen (> 1 Fass) Produkt zur Wiederaufarbeitung oder sicheren Entsorgung in einen Sammeltank einbringen, zum Beispiel mit einem Lkw mit Saugvorrichtung. Reste nicht mit Wasser wegspülen. Als verunreinigten Abfall zurückbehalten. Rückstände verdunsten lassen oder mit einem geeigneten saugfähigen Material aufnehmen und sicher entsorgen. Verunreinigtes Erdreich entfernen und sicher entsorgen. 7.H andhabungund Lagerung 7.1 H andhabung 7.1.1 Schutzm aßnahm en zum sicheren Um gang: Für gute Belüftung/Absaugung am Arbeitsplatz sorgen. (Dämpfe sind schwerer als Luft) Aerosole/Dämpfe nicht einatmen. Haut- und Augenkontakt vermeiden. Auf die Einhaltung des/der Arbeitsplatzgrenzwerte/s (AGW) und/oder sonstiger Grenzwerte achten. Hinweis zum sicheren Umgang Kontakt mit der Haut, den Augen und der Kleidung vermeiden. Alle offenen Flammen auslöschen, Zündquellen beseitigen, Funkenbildung vermeiden. Nicht rauchen. Technische Maßnahmen Während des Pumpens können elektrostatische Ladungen erzeugt werden. Elektrostatische Entladung kann Feuer verursachen. Durch Masseverbindung und Erdung aller Geräte den elektrischen Stromfluß sicherstellen. Die Fließgeschwindigkeit in den Leitungen während des Pumpens begrenzen, um elektrostatische Aufladung zu vermeiden (≤ 1 m/s bis das Rohr bis zum zweifachen seines Durchmessers eintaucht, danach ≤ 7 m/s). Spritzendes Befüllen verhindern. KEINE Druckluft für Befüll-, Entlade- oder Handhabungsarbeiten verwenden. 7.1.2 H inweisezum Brand-und Explosionsschutz Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Erdung der Apparaturen ist notwendig. Von Zünd- quellen fernhalten - Nicht rauchen. Behälter vorsichtig und in einem gut belüfteten Bereich handhaben und öffnen. Behälter, auch solche, die geleert wurden, können explosive Dämpfe enthalten. An oder in der Nähe von Behältern nicht schneiden, bohren, schleifen, schweißen oder ähnliches. Der Dampf ist schwerer als Luft. 7.2.Lagerung 7.2.1Bedingungen zursicheren Lagerung unterBerücksichtigung von Unverträglichkeiten Wasserrechtliche Bestimmungen beachten. Lösungsmittelbeständigen und dichten Fußboden vorsehen. Behälter dicht verschlossen halten, kühl lagern, vor Sonnenlicht schützen. Behälter an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. 7.2.2 Verpackungsm aterialien: Geeignetes Material für Behälter: C-Stahl, Edelstahl, Teflon; Behälterfarbe: Zinksilikatfarbe Ungeeignetes Material für Behälter: Kupfer, Natur-, Butyl-, Nitrilkautschuk, EPDM, Polystyrol, Polypropylen, PVC. 7.2.3 Anforderungen an Lagerräum eund Behälter: An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Alle Zündquellen entfernen. Behälter, die gerade nicht benutzt werden, geschlossen halten. Keine Druckluft zum Befüllen, Entladen oder Handhaben benutzen. 7.2.4 Zusam m enlagerungshinweise: Nicht mit brandfördernden und selbstentzündlichen Stoffen sowie leichtentzündlichen Feststoffen zusammen lagern. Peroxidbildung ist möglich, wenn das Produkt Licht und Luft ausgesetzt wird. Nicht zusammen mit Laugen (Alkalien) lagern Getrennt von Oxidations- und Reduktionsmitteln aufbewahren. 7.2.5 Angaben zu den Lagerungsbedingungen Lagertemperatur: Raumtemperatur Lagerdruck: Umgebungsdruck Maximale Lagerdauer: Mindeshaltbarkeitsdatum beachten. Lagerklasse (LGK): 3 Entzündliche flüssige Stoffe