Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen
EC/CAS
7440-47-3
Name der Chemikalie
Chromium; chromic acid and its salts
Konzentration
N/A
EC/CAS
231-157-5
Name der Chemikalie
Chromium; chromic acid and its salts
Konzentration
N/A
Allgemeine Information
Überarbeitet am
2021-03-08
Produktidentifikator
Klassifikation
· Verwendung des Stoffes / des Gemisches
MSG Schweißdraht
Symbole im Sicherheitsdatenblatt
Unternehmensinformationen
Unternehmen
IWETEC GmbH
E-Mail-Addresse
info@iwetec.de
GHS-Informationen
Signalwort
Warnung!
Abschnitt 2
2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Bemerkung! Wichtig! Dieser Abschnitt behandelt die gefährlichen Substanzen/Inhaltsstoffe aus denen das Produkt hergestellt wurde. Rauch und Gase, die während des normalen Schweißvorganges entstehen, werden auch im Abschnitt 8 behandelt. Das in diesem Abschnitt genannte Adjektiv „gefährlich“ sollte als ein von der OSHA Hazard Communication Standard* geforderter und definierter Begriff angesehen werden. (C29 CFR Part 1910.1200 /*OSHA – Occupational Safety and Health Administration - / US-Bundesbehörde für Arbeitssicherheit). Allgemeiner Warnhinweis: RauRauch und Gase können die Gesundheit gefährden. Sie werden in der Regel durch Einatmen aufgenommen. Andere mögliche Aufnahmewege sind Hautkontakt und Verschlucken. Der Lichtbogen kann Augenverletzungen und Hautverbrennungen verursachen. Der erzeugte Lärm kann das Gehör schädigen. Fälle von Hautkrebs wurden gemeldet. Dieses Produkt erzeugt bei der Verbrennung zum Schweißen oder Schneiden Rauch oder Gase, die gefährlich sein können. Stromschläge können tödlich sein. Grenzwert TLV (Treshold limit value) für Schweißrauch: Die ACGIH empfiehlt einen allgemeinen Grenzwert für nicht anderweitig eingestuften Schweißrauch von 5 mg/m³.
2.3 Sonstige Gefahren
CAS-Nr. EINECS-Nr. Gefährliche Inhaltsstoffe IARC OSHA Karzinogenität: 7440-50-8 231-159-6 Kupfer (Cu) k.D.v k.D.v. 7439-89-6 231-096-4 Eisen (Fe) 10 (als Fe2O3) 5 Nein. 7439-96-5 231-105-1 Mangan (Mn) 1 5 Nein. 7439-98-7 231-107-2 Molybdän (Mo) 10 15 Nein. 7440-21-3 231-130-8 Silicium (Si) 3 (als SiO2) 5 (als SiO2) Nein. 690-64-2 273-761-5 Siliciumdioxid Rauch (Amorphous Silica Fume/Silica-Staub) 3 NTP K OSHA k.D.v.; 65 k.D.v. 7440-47-3 231-157-5 Chrom 0,05(als ChromVI) 0,05 (als ChromVI) Ja. 7440-62-2 231-171-1 Vanadium 0,05 (alsV2O5) 0,01 (als V2O5) k.D.v. Warnung! Das Einatmen von Rauch und Gasen verhindern; sie können gefährlich für die Gesundheit sein. Immer eine geeignete, ausreichende Lüftung ggf. Absaugung verwenden. Immer eine geeignete persönliche Schutz-ausrüstung tragen. (Siehe auch Abschnitt 8). Rauch und Gase: Rauch und Gase können gesundheitsschädlich sein. Die Einstufung von Schweißrauch und Gasen ist nicht einfach. Die Zusammensetzung und die Menge oder beides sind abhängig von: •dem Prozess, dem Verfahren und dem Verbrauchsmaterial •der Zusammensetzung des Schweißzusatzstoffes •dem bearbeiteten Werkstoff •dem Überzug auf dem bearbeiteten Werkstoff (wie Lack, Metall- und galvanische Überzüge) •der Anzahl der Schweißvorgänge und der Größe des Arbeitsbereichs •der Güte und des Umfangs der Belüftung •Exposition (Rauch) des Schweißers •dem Vorhandensein von luftverschmutzenden Stoffen (wie CKW-Dämpfe infolge von Reinigung oder Lackierung) •der Schweißdauer. Die meisten Inhaltsstoffe von Rauch kommen als komplexe Oxide oder Verbindungen vor und nicht als reines Metall. Wenn der Schweißzusatzstoff (Draht/Elektrode) verbraucht wird, sind die entstehenden Zersetzungs- produkte im Rauch und Gas unterschiedlich von denen in Abschnitt 3 aufgeführten Inhaltsstoffen. Zu den Zersetzungsprodukten aus dem normalen Einsatz/Gebrauch gehören auch die, die infolge von Verdampfung, Reaktion oder Oxidation, der Bestandteile des Schweißzusatzstoffes, des zu bearbeitenden Werkstückes inkl. dessen Beschichtung entstehen. (Siehe auch Tabelle in diesem Abschnitt) Rauch aus dem Gebrauch des Produktes kann komplexe Oxide oder Verbindungen der nachstehenden Elemente und Moleküle enthalten: Siliciumdioxid, Kupfer und Mangan. Weitere wahrscheinliche Rauchbestandteile sind komplexe Oxide von Eisen und Molybdän. Gasartige Reaktionsprodukte sind unter anderem Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Ozon und Stickstoffoxide können sich am Lichtbogen bilden. Andere Bedingungen, die auch die Zusammensetzung des Rauches und der Gase, welchen der Schweißer ausgesetzt ist, beeinflussen, sind: Beschichtungen des zu bearbeitenden Materials (z.B. Lacke, metallische Überzüge, Verzinkungen …), Anzahl der Schweißer, Größe des Arbeitsbereiches, Qualität und Umfang der Lüftung/Absaugung, der Kopfhaltung des Schweißers gegenüber der Rauchfahne, sowie zusätzliches Vorhandensein von Luftverschmutzungen (z.B. Dampf von Chlorkohlenwasserstoffen aus Säuberungs- und Entfettungsvorarbeiten ..) Die einzige Möglichkeit die wahre Identität der Zersetzungsprodukte festzulegen, sind Probennahme und -analyse. Die Zusammensetzung und Menge des Rauches und der Gase, denen ein Schweißer über-mäßig ausgesetzt sein kann, kann anhand einer Probe aus dem Inneren des Schutzhelms oder aus dem Atembereich des Schweißers bestimmt werden. Siehe ANSI/AWSF 1.1 „Method for Sampling Airborne Particles Generated by Welding and Allied Processes“ (Verfahren zur Probenentnahme von beim Schweißen und verwandten Verfahren erzeugten Luftpartikeln), erhältlich bei der American Welding Society, P.O. Box 351040, Miami, FL 33135. Oder von AWS, F1 3 „Evaluating Contaminants in the Welding Environment-A Sampling Strategy Guide“, welcher zusätzliche Hinweise zur Probenentnahme gibt.)