Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen
EC/CAS
9016-87-9
Name der Chemikalie
4,4'-Methylendiphenyldiisocyanat tech. (Polymeres) MDI, pMDI (in Form atembarer Aerosole, A-Fraktion)
Konzentration
N/A
Allgemeine Information
Überarbeitet am
2014-01-17
Produktidentifikator
DESMODUR 44 V 20 L
CAS-Nr.
9016-87-9
· Verwendung des Stoffes / des Gemisches
Di-/Poly-Isocyanat-Komponente zur Herstellung von Polyurethanen
NOTRUFNUMMERN:
+49 214 30 99300 (Sicherheitszentrale Bayer
Symbole im Sicherheitsdatenblatt
Unternehmensinformationen
Unternehmen
Bayer MaterialScience AG
E-Mail-Addresse
productsafety@bayerbms.com
GHS-Informationen
Signalwort
Gefahr
Hazard Codes
Gefahrenhinweise (CLP)
H315, H317, H319, H332, H334, H335, H351, H373
Gefahrenhinweise
Code
Hinweis
H315
Causes skin irritation
Abschnitt 2
2.1 Einstufung des Stoffs oder Gemischs
Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 Akute Toxizität, Inhalativ, Kategorie 4 (H332) Reizwirkung auf die Haut, Kategorie 2 (H315) Augenreizung, Kategorie 2 (H319) Sensibilisierung der Atemwege, Kategorie 1 (H334) Sensibilisierung der Haut, Kategorie 1 (H317) Karzinogenität, Kategorie 2 (H351) Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition), Kategorie 3 (H335) Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition), Inhalativ, Kategorie 2 (H373) Richtlinie 67/548/EWG oder 1999/45/EG Gesundheitsschädlich beim Einatmen. Gesundheitsschädlich: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Einatmen. Verdacht auf krebserzeugende Wirkung. Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich. Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut.
2.2. Kennzeichnungselemente
Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 Gefahr
Gefahrbestimmende Komponenten zur Etikettierung
Diphenylmethandiisocyanat, Isomere und Homologe CAS-Nr.9016-87-9
Gefahrenhinweise
H315 Verursacht Hautreizungen. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H335 Kann die Atemwege reizen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen. H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition durch Einatmen.
Sicherheitshinweise
P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. P280 Schutzhandschuhe/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. P302 + P352 BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. P304 + P340 BEI EINATMEN: An die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, in der sie leicht atmet. P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P308 + P313 BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen. Richtlinie 67/548/EWG oder 1999/45/EG Kennzeichnung gemäß EG-Richtlinie 67/548, Anhang I, und ihrer Änderungen und Anpassungen: Xn Gesundheitsschädlich Diphenylmethandiisocyanat, Isomere und Homologe
R-Sätze
R20 Gesundheitsschädlich beim Einatmen. R36/37/38 Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut. R40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung. R42/43 Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich. R48/20 Gesundheitsschädlich: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Einatmen.
S-Sätze
S23 Dampf nicht einatmen. S26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. S45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
2.3 Sonstige Gefahren
Personen mit Überempfindlichkeit der Atemwege (z.B. Asthma, chronische Bronchitis) dürfen mit dem Produkt nicht umgehen. Symptome an den Atemwegen können auch noch einige Stunden nach einer Überexposition auftreten. Staub, Dämpfe und Aerosole sind die Hauptgefahr für die Atemwege.