Hinweis: Inhaltsstoffe, die auf der Liste eingeschränkter Chemikalien stehen
EC/CAS
1333-86-4
Name der Chemikalie
carbon black
Konzentration
N/A
EC/CAS
7440-50-8
Name der Chemikalie
Copper
Konzentration
N/A
Allgemeine Information
Überarbeitet am
2013-04-30
Produktidentifikator
Kohleelektrode
· Verwendung des Stoffes / des Gemisches
Für Fugenhobel
Herstellername
Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG
Symbole im Sicherheitsdatenblatt
Unternehmensinformationen
Unternehmen
Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG
E-Mail-Addresse
technischedokumentation@binzel-abicor.com
Abschnitt 2
ABSCHNITT 2. MÖGLICHE GEFAHREN
Bei neuen Elektroden sind vor ihrer Verwendung zum Fugenhobeln keine ummittelbaren Gefahren bekannt. Verpackte Betriebsmittel können ein hohes Gewicht aufweisen und sollten mit Vorsicht gehandhabt und gelagert werden. Befolgen Sie die Vorschriften zu ihrer manuellen Handhabung. Bei der Handhabung kann es zu geringer Staubbildung kommen. Atmen Sie den Staub nicht ein. Bei Verwendung dieser Elektroden im Rahmen eines Fugenhobelverfahrens können zusätzliche mögliche Gefahren auftreten: Beim Fugenhobeln a. Stromschlag an Schweißausrüstung oder Elektrode. Dies kann zu tödlichen Verletzungen führen. b. Geräuschbelästigung durch das Fugenhobelverfahren. Gehörschutz tragen. c. Heiße Metallspritzer und Hitze, wodurch Verbrennungen an Hand und Körper auftreten können und bei Kontakt mit brennbaren Stoffen Brände ausgelöst werden können. d. UV-, IR- und Lichtstrahlung aus dem Lichtbogen kann zu einem "Lichtbogenauge" und bei nicht geschützten Augen zur Beschädigung der Augen führen. Geeignete Schutzausrüstung tragen. e. Von den Elektroden, dem gehobelten Material und der Lichtbogenstrahlung ausgehende Dämpfe: Feststoffdämpfe wie z.B. Metalloxide aus Elektroden und Metallkomplexoxide aus den Schweißmaterialien. Gasdämpfe wie z.B. Ozon und Stickstoffoxide durch die Einwirkung der Lichtbogenstrahlung auf die Atmosphäre. Kurzzeitiges Einatmen dieser Dämpfe und Gase kann zu Reizung von Nase, Hals und Augen führen. Bei übermäßiger Langzeiteinwirkung oder Einatmen hoher Dampfkonzentrationen kann es zu schädlicher Wirkung auf das Atmungssystem, das zentrale Nervensystem und die Lungen kommen. Damit alle im Dampf enthaltenen Gefahrenstoffe im Einatmungsbereich von Schweißern und anderen Arbeitern unter ihren jeweiligen zulässigen Arbeitsplatzkonzentrationen bleiben, sind örtliche Absaug- und Belüftungsanlagen zu installieren.